ChatGPT Ads: Warum wir dort (noch) kein Budget verbrennen.
OpenAI rollt Werbung in ChatGPT aus. Sollte man dort schalten? Unsere ehrliche Antwort: noch nicht — und hier ist die Rechnung dahinter.
Sobald ein neuer Werbekanal auftaucht, kommt dieselbe Frage: „Sollen wir da rein?" Bei ChatGPT Ads lautet unsere Antwort aktuell: nein — noch nicht. Nicht aus Prinzip, sondern weil die Zahlen es (noch) nicht hergeben.
Das Versprechen
Riesige, hochengagierte Nutzerbasis. Gespräche mit echter Kaufabsicht. Und der Reiz des Neuen — First-Mover-Fantasie. Klingt verlockend.
Warum das Produkt unausgereift ist
Ein performanter Kanal ist mehr als Reichweite. Meta und Google haben 15 Jahre in das investiert, was man nicht sieht:
- Keine ausgereifte Conversion-Optimierung — der Algorithmus lernt (noch) nicht zuverlässig, wer kauft.
- Kein belastbares Tracking / keine reife Pixel-&-CAPI-Kette, keine saubere Attribution.
- Kaum Inventar- und Format-Kontrolle, unerprobte Creative-Formate, ungetestete CPMs.
Ein Kanal ohne Conversion-Optimierung ist eine Plakatwand mit Login.
Warum die Rechnung (noch) nicht aufgeht
Ohne Conversion-Optimierung und Attribution kaufst du Reichweite auf gut Glück. Für ein Performance-Budget ist das ein klares Nein: Du zahlst den Early-Adopter-Aufpreis, ohne den Early-Mover-Vorteil, weil der Kanal deine Käufer noch nicht finden kann. Dasselbe Budget bringt auf Meta oder TikTok heute planbar mehr.
Wann wir umdenken
Wir beobachten drei Signale: eine echte Conversion-API, echte Optimierung auf Kaufabschlüsse, und belastbare Attribution. Sobald erste Cases mit wiederholbarer CAC auftauchen, testen wir klein und kontrolliert — genau wie bei jedem neuen Kanal. Bis dahin bleibt dein Geld dort, wo es arbeitet.
Willst du das auf deinem Account?
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